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Besser schlafen mit Partner

Besser schlafen als Paar – Tipps für erholsame Nächte zu zweit

Für viele Menschen ist es besonders schön, neben dem Partner oder der Partnerin einzuschlafen. Gemeinsames Schlafen vermittelt Nähe, Geborgenheit und stärkt oft das Wohlbefinden. Gleichzeitig zeigt sich jedoch, dass nicht alle Paare dadurch besser schlafen. Schnarchen, unterschiedliche Schlafgewohnheiten, verschiedene Temperaturbedürfnisse oder nächtliche Bewegungen können die Schlafqualität erheblich beeinträchtigen. 

Die gute Nachricht: Viele Probleme beim gemeinsamen Schlafen lassen sich gezielt angehen. Oft reichen schon kleine Veränderungen aus – zum Beispiel eine ruhige Schlafumgebung, die richtige Bettgröße, eine passende Matratze oder abgestimmte Schlafgewohnheiten. Entdecke im weiteren Verlauf, welche Faktoren den Schlaf zu zweit beeinflussen und wie Du gemeinsam mit Deinem Partner oder Deiner Partnerin erholsamer schlafen kannst. 

Die wichtigsten Punkte:

Warum schlafen viele Paare schlechter zusammen?

Die Gründe für unruhige Nächte zu zweit sind vielfältig. Oft ist nicht nur ein einzelner Faktor verantwortlich, sondern das Zusammenspiel verschiedener Einflüsse. 

Schnarchen

Der häufigste Grund für unruhige Nächte. Bereits leichtes Schnarchen kann den Schlaf des Partners immer wieder unterbrechen. 

Bewegungen in der Nacht

Wenn sich Dein Partner häufig dreht oder aufsteht, können diese Bewegungen insbesondere auf einer ungeeigneten Matratze, auf Deine Seite übertragen werden und Dich aus dem Schlaf holen. 

Unterschiedliche Schlafrhythmen

Geht einer früh ins Bett und der andere deutlich später, können Licht, Geräusche oder das Hinlegen den Schlaf stören. Auch unterschiedliche Aufstehzeiten spielen eine Rolle: Wenn ein Partner beruflich früher aufstehen muss, kann der andere dadurch wertvolle und erholsame Schlafzeit verlieren. 

Unterschiedliche Temperaturbedürfnisse

Während einer schnell friert, ist dem anderen oft zu warm. Unterschiedliche Vorlieben bei Raumtemperatur, Bettdecke oder Schlafkleidung können die Schlafqualität beeinflussen. 

Zunehmendes Alter

Mit zunehmendem Alter können sich die Schlafgewohnheiten verändern. Manche Menschen schlafen leichter, wachen häufiger auf oder schnarchen stärker als in jüngeren Jahren. Auch hormonelle Veränderungen können den Schlaf beeinflussen. Besonders Frauen berichten während der Wechseljahre häufiger über Schlafstörungen, nächtliches Schwitzen oder unruhige Nächte. Treffen diese Veränderungen bei einem oder beiden Partnern auf, kann sich das auch auf den gemeinsamen Schlaf auswirken. 

Geräusche

Nicht nur Schnarchen kann stören. Auch lautes Atmen, Husten, Zähneknirschen oder häufiges Aufstehen können dazu führen, dass Du immer wieder aufwachst. 

Unterschiedliche Schlafbedürfnisse

Manche Menschen schlafen lieber auf einer weichen Matratze, andere benötigen eine festere Unterstützung. Auch unterschiedliche Schlafpositionen können dazu führen, dass beide Parteien andere Anforderungen an den Schlafkomfort haben. 

Zu wenig Platz im Bett

Ist das Bett für zwei Personen zu klein, kommt es häufiger zu unbeabsichtigtem Körperkontakt und Bewegungen. Dadurch fühlen sich viele Paare nachts unruhiger und schlafen weniger erholsam.

Lösungen für besseren Schlaf zu zweit

1. Die richtige Bettgröße wählen 

Ein zu kleines Bett kann dazu führen, dass Bewegungen und unbeabsichtigter Körperkontakt den Schlaf stören. Für viele Paare bieten Bettgrößen wie 180x200 cm oder 200x200 cm mehr Bewegungsfreiheit und damit oft auch einen erholsameren Schlaf. 

2. Die passende Matratze wählen 

Jeder Mensch hat andere Schlafgewohnheiten und Bedürfnisse. Die richtige Matratze sollte zu Deinem Körperbau, Deiner bevorzugten Schlafposition und Deinem gewünschten Liegegefühl passen. Unterscheiden sich Deine Bedürfnisse von denen Deines Partners oder Deiner Partnerin, können zwei einzelne Matratzen eine sinnvolle Lösung sein. 

3. Einen passenden Topper verwenden 

Ein Topper kann den Liegekomfort verbessern und kleine Unterschiede zwischen zwei Matratzen ausgleichen. Außerdem kann er die sogenannte Besucherritze reduzieren und so für eine gleichmäßigere Liegefläche sorgen. 

4. Getrennte Bettdecken verwenden

Viele Paare schlafen besser, wenn jeder eine eigene Bettdecke nutzt. So kann jeder die Bettdecke wählen, die am besten zu den eigenen Wärmebedürfnissen passt – zum Beispiel eine leichtere oder wärmere Decke. Außerdem werden Bewegungen beim Drehen in der Nacht weniger auf den Partner übertragen, sodass Ihr beide ruhiger und ungestörter schlafen könnt. 

5. Eure Schlafgewohnheiten aufeinander abstimmen 

Unterschiedliche Schlafenszeiten oder abweichende Abendroutinen können den Schlaf beeinträchtigen. Wenn möglich, helfen feste Routinen und gegenseitige Rücksichtnahme dabei, ruhiger einzuschlafen. Ist das im Alltag nicht immer umsetzbar, können auch kleine Anpassungen einen Unterschied machen – zum Beispiel eine Bettbeleuchtung statt der hellen Deckenlampe, damit der Partner beim späteren Zubettgehen oder früheren Aufstehen nicht unnötig geweckt wird. 

6. Für eine angenehme Schlafumgebung sorgen 

Eine ruhige, dunkle und gut gelüftete Schlafumgebung trägt zu einem erholsamen Schlaf bei. Auch die passende Raumtemperatur sowie Bettdecken und Kissen, mit denen sich beide wohlfühlen, spielen eine wichtige Rolle. Darüber hinaus können auch vermeintlich kleine Details einen Unterschied machen. So sollte beispielsweise der Nachttisch eine passende Höhe haben, damit Du wichtige Dinge wie eine Uhr oder ein Glas Wasser bequem erreichen kannst. Musst Du Dich dafür weit aufrichten oder stark drehen, wird Dein Körper unnötig aktiviert und das Wiedereinschlafen kann schwerer fallen. 

7. Schlafprobleme offen ansprechen 

Schlechter Schlaf muss kein dauerhaftes Problem sein. Sprich offen mit Deinem Partner oder Deiner Partnerin über Eure Schlafgewohnheiten und Bedürfnisse. Schon kleine Veränderungen können dazu beitragen, dass Ihr beide langfristig besser schlaft.

Welches Bett eignet sich für Paare?

Welches Bett am besten zu Dir und Deinem Partner oder Deiner Partnerin passt, hängt von Euren individuellen Schlafgewohnheiten und Bedürfnissen ab. Manche Paare legen Wert auf möglichst viel Bewegungsfreiheit, andere möchten unterschiedliche Härtegrade wählen oder ein elektrisch verstellbares Bett nutzen. Ein elektrisch verstellbares Bett bietet zusätzlichen Komfort und ein echtes Wellnessgefühl: Jede Bettseite lässt sich unabhängig voneinander anpassen – ideal zum Lesen, Fernsehen oder Entspannen, ohne den Partner dabei zu stören. Diese Bettarten bieten dafür besonders gute Voraussetzungen.

1. Boxspringbett Home 406 Split – zusammen sein, wenn Ihr möchtet

1. Boxspringbett Home 406 Split – zusammen sein, wenn Ihr möchtet

Das Boxspringbett Home 406 Split ist eine besondere Lösung für Paare. Im Alltag könnt Ihr die beiden Bettseiten ganz einfach zusammenschieben und gemeinsam Zeit im Bett verbringen. Zum Schlafen lassen sich die beiden Betten dank der integrierten Rollen unkompliziert auseinanderziehen. So werden Bewegungen deutlich weniger übertragen und jeder kann ungestörter schlafen – ohne auf die Nähe zum Partner verzichten zu müssen.

2. Boxspringbetten mit zwei Matratzen

2. Boxspringbetten mit zwei Matratzen

Viele Boxspringbetten bestehen aus zwei einzelnen Matratzen. Dadurch kann jeder Partner den passenden Härtegrad und die Matratze wählen, die zum eigenen Körpergewicht und zur bevorzugten Schlafposition passt. Bei elektrisch verstellbaren Modellen empfiehlt sich zusätzlich ein Split-Topper. So lässt sich jede Bettseite unabhängig voneinander verstellen, ohne dass der Komfort des anderen beeinträchtigt wird.

3. Bettgestelle mit zwei Einzelmatratzen

3. Bettgestelle mit zwei Einzelmatratzen

Auch ein Bettgestell mit zwei einzelnen Matratzen ist eine gute Wahl für Paare. Jeder kann den Härtegrad wählen, der am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt. Gleichzeitig werden nächtliche Bewegungen weniger auf die andere Bettseite übertragen, sodass beide ruhiger schlafen können. 

Welche Bettgröße ist für Paare die richtige?

Größe 

Geeignet für 

Empfehlung 

Bett 140x200 

Einzelpersonen oder Paare mit wenig Platz 

Nur bedingt geeignet 

Bett 160x200 

Paare 

Gute Wahl 

Bett 180x200 

Die meisten Paare 

⭐ Empfehlung 

Bett 200x200 

Paare mit hohem Platzbedarf 

⭐⭐⭐ Maximaler Komfort 

Welche Matratze eignet sich für Paare?

Bei der Wahl einer Matratze für Paare spielt vor allem der Härtegrad eine entscheidende Rolle. Da sich Körpergewicht, Schlafposition und persönliche Vorlieben oft unterscheiden, benötigen viele Paare unterschiedliche Unterstützung. 

Deshalb entscheiden sich viele Paare bei einem 180x200 cm großen Bett für zwei einzelne Matratzen in 90x200 cm. So kann jeder den passenden Härtegrad wählen und Bewegungen werden deutlich weniger auf die andere Bettseite übertragen. Dreht sich ein Partner nachts um oder steht auf, wird der Schlaf des anderen dadurch häufig weniger gestört. 

Besonders praktisch sind Boxspringbetten, bei denen sich für jede Bettseite eine separate Matratze mit dem gewünschten Härtegrad auswählen lässt. So muss keiner von Euch Kompromisse beim Liegekomfort eingehen. 

Stört Euch die sogenannte Besucherritze, lässt sie sich häufig mit einem durchgehenden Topper oder einer Liebesbrücke deutlich reduzieren. Beide Lösungen sorgen für eine gleichmäßigere Liegefläche und können den Schlafkomfort zu zweit zusätzlich verbessern. 

Welche Bettdeckengröße eignet sich für Paare?

Nicht nur Bett und Matratze beeinflussen die Schlafqualität zu zweit, auch die Wahl der richtigen Bettdecke spielt eine wichtige Rolle. Ob Ihr lieber unter einer gemeinsamen Decke schlaft oder jeder eine eigene Bettdecke bevorzugt, hängt von Euren persönlichen Schlafgewohnheiten und Wärmebedürfnissen ab.

Bettdeckengröße 

Geeignet für 

Bettdecke 200 × 200 cm 

Für Paare, die gerne unter einer gemeinsamen Bettdecke schlafen. 

Bettdecke 240 × 220 cm 

Für Paare, die sich besonders viel Platz und Komfort wünschen. 

Bettdecken à 135 × 200 cm 

Ideal, wenn Ihr unterschiedliche Wärmebedürfnisse habt oder Euch nachts häufig bewegt. 

Bettdecken à 155 × 220 cm 

Für größere Personen oder Paare, die lieber unter separaten, längeren Bettdecken schlafen. 

Getrennt schlafen – gut oder schlecht für die Beziehung?

Getrennt zu schlafen muss nicht bedeuten, dass es Probleme in der Beziehung gibt. Immer mehr Paare entscheiden sich bewusst dafür, um ihre Schlafqualität zu verbessern. Dieses Konzept wird auch als Sleep Divorce bezeichnet. Ziel ist es, Schlafprobleme wie Schnarchen, nächtliche Bewegungen oder unterschiedliche Schlafrhythmen zu reduzieren – nicht, mehr Abstand voneinander zu schaffen. 

Bevor Ihr Euch für getrennte Betten oder Schlafzimmer entscheidet, können oft schon kleinere Veränderungen helfen. Zwei Matratzen mit dem passenden Härtegrad, getrennte Bettdecken oder ein Bett, bei dem sich beide Seiten unabhängig voneinander nutzen lassen, verbessern bei vielen Paaren bereits den Schlafkomfort. 

Ob gemeinsames oder getrenntes Schlafen die bessere Wahl ist, hängt von Euren persönlichen Bedürfnissen ab. Wichtig ist nicht, wie Ihr schlaft, sondern dass Ihr beide ausreichend erholsamen Schlaf bekommt. 

Besser schlafen als Paar – mit persönlicher Schlafberatung

Besser schlafen als Paar – mit persönlicher Schlafberatung

Du bist noch unsicher, welche Schlaflösung am besten zu Dir und Deinem Partner oder Deiner Partnerin passt? Unsere Schlafexperten beraten Dich persönlich und finden die passende Lösung.
Das erwartet Dich beim Termin:

  • Persönliche Schlafberatung (ca. 30–60 Minuten)
  • Analyse Eurer Schlafgewohnheiten
  • Beratung zu Bett, Matratze und Topper
  • Individuelle Empfehlung für unterschiedliche Schlafbedürfnisse
  • Faires Angebot ohne Kaufdruck

Häufig gestellte Fragen zum Schlafen als Paar

Was hilft, wenn der Partner schnarcht?

Wenn Dein Partner schnarcht, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Situation zu verbessern. Oft helfen bereits kleine Veränderungen wie eine andere Schlafposition, ein passendes Kopfkissen oder eine ergonomische Matratze. Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt jedoch immer von der Ursache des Schnarchens ab. Eine ausführliche Übersicht mit praktischen Tipps und möglichen Lösungen findest Du in unserem Ratgeber „Was hilft gegen Schnarchen?“. 

Welche Vorteile hat gemeinsames Schlafen?

Gemeinsames Schlafen kann das Gefühl von Nähe, Geborgenheit und Verbundenheit stärken. Viele Menschen empfinden die Anwesenheit ihres Partners oder ihrer Partnerin als beruhigend und schlafen dadurch leichter ein. Außerdem verbringen Paare so bewusst Zeit miteinander und starten gemeinsam in den Tag. 

Wenn gemeinsames Schlafen jedoch dauerhaft die Schlafqualität beeinträchtigt – zum Beispiel durch Schnarchen, häufige Bewegungen oder unterschiedliche Schlafgewohnheiten – kann es sinnvoll sein, nach einer anderen Lösung zu suchen. Manche Paare entscheiden sich dann für einen sogenannten Sleep Divorce und schlafen in getrennten Betten oder Schlafzimmern. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass es Probleme in der Beziehung gibt. Wichtig ist, dass Ihr eine Lösung findet, mit der Ihr beide erholsam schlafen könnt. 

Brauchen Frauen mehr Schlaf als Männer?

Ja, Studien zeigen, dass Frauen im Durchschnitt etwas mehr Schlaf benötigen als Männer. Gründe dafür können unter anderem hormonelle Veränderungen, eine höhere geistige Belastung im Alltag sowie Schwangerschaft oder die Wechseljahre sein. Wie viel Schlaf tatsächlich notwendig ist, ist jedoch immer individuell und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Mehr über die Hintergründe erfährst Du in unserem Ratgeber „Warum Frauen mehr Schlaf brauchen“.

Warum schläft man neben dem Partner schneller ein?

Viele Menschen schlafen neben ihrem Partner oder ihrer Partnerin schneller ein, weil die vertraute Nähe ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit vermitteln kann. Körperkontakt, vertraute Geräusche oder gemeinsame Abendroutinen können dazu beitragen, dass sich der Körper entspannt und das Einschlafen leichter fällt. 

Das gilt jedoch nicht für alle. Schnarchen, häufige Bewegungen, unterschiedliche Schlafrhythmen oder verschiedene Schlafbedürfnisse können den gegenteiligen Effekt haben und die Schlafqualität beeinträchtigen. Entscheidend ist, eine Schlafsituation zu schaffen, in der Ihr beide erholsam schlafen könnt. 

Welche Schlafposition eignet sich für Paare am besten?

Die beste Schlafposition für Paare gibt es nicht – entscheidend ist, dass beide bequem und entspannt schlafen können. Während manche Paare gerne eng beieinander liegen, bevorzugen andere etwas mehr Abstand. Wichtig ist, dass die Schlafposition weder den eigenen Körper noch den des Partners belastet. Wer häufig unter Rücken-, Schulter- oder Nackenschmerzen leidet, sollte außerdem auf eine passende Matratze und ein geeignetes Kopfkissen achten. 

Welcher Härtegrad ist für Paare geeignet?

Es gibt keinen Härtegrad, der für alle Paare gleichermaßen geeignet ist. Entscheidend sind das Körpergewicht, die bevorzugte Schlafposition und das persönliche Liegegefühl jedes Einzelnen. Unterscheiden sich die Bedürfnisse deutlich, sind zwei einzelne Matratzen oft die bessere Wahl. So kann jeder den Härtegrad wählen, der optimal zu ihm passt, ohne Kompromisse eingehen zu müssen. 

Welcher Härtegrad ist bei Matratzen für zwei Personen der richtige? 

Wir sind für Dich da

Hast Du eine Frage? Unsere Schlafberaterinnen und Schlafberater helfen Dir gerne weiter. 

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